Objekt des Monats

Großes Dorfhaus am Lago MaggioreGroßes Dorfhaus am Lago Maggiore
Mein guter Freund Paolo verkauft zu einem für die Lage sehr interessanten Preis sein großes Dorfhaus. Das Objekt findet sich...

Buchtipps

Alessi Design

Alessi - A403/100 - MilchkännchenAlessi - A403/100 - Milchkännchen von "Alessi"
Für 50.00 EUR kaufen!

Italienische Spezialitäten

Grillgewürz aus Italien Aromi per GrigliataGrillgewürz aus Italien Aromi per Grigliata von "Drogheria e Alimentari"
Für 3.90 EUR kaufen!

Alte Espressomaschinen

Faema FaemaPresident
Leitungsdruck, 2-gruppig - Faema "Tartaruga". Dieses wegen der von der "Urania" entlehnten Haube über dem Tassenwärmer "Schildkröte" genannte Modell wurde im Gehäuse der President ab '61 gebaut und zeichnet sich auch durch den raren quadratischen Filterträger aus. Unrestaurierter Originalzustand, funktionstüchtig. Eines der ersten Modelle dieser Bauart, absolutes Sammlerstück!
Preis: 2500 Euro

Capo Colera

Capo Colera

Capo Colera - Shirts für FansShirts für den Fan! Einzartige Motive, gestaltet und veredelt auf hochwertigsten Materialien. Wir haben all unsere Erfahrung und Liebe in unsere Produkte einfließen lassen und viel Zeit und Geld in Qualitättests investiert, um Dir jetzt die erste Kollektion von Capo Colera präsentieren zu können.

Italienische Oldtimer

Originaler Citroen ID 19CitroenID 19
- Originaler Citroen ID 19
Preis: 25000 Euro

Buchtipp:

Werner Bätzing, Michael Kleider: Die Seealpen. Naturpark-Wanderungen zwischen Piemont und Cote d'AzurWerner Bätzing, Michael Kleider: Die Seealpen. Naturpark-Wanderungen zwischen Piemont und Cote d'Azur Die Seealpen gehören im deutschsprachigen Raum zu den unbekanntesten Regionen der gesamten Alpen. Unweit vom Mittelmeer erhebt sich diese eindrucksvolle...

Restauranttipp:

Osteria all'InfernoSchöne Markttrattoria Die Osteria entspricht ihnen dem klassischen Bild einer Marktkneipe. Das geweisselte Kellergewölbe ist so niedrig, dass man aufpassen...

Besondere Immobilie

Luxus-Appartement direkt am SeeLuxus-Appartement direkt am See
Luxus Appartement in Oggebbio am Lago Maggiore, direkt am Seeufer. Das Appartement befindet sich am Westufer des Lago Maggiore in...

CiaoLagoMaggiore

Urlaub Lago MaggioreCLM bietet alle Informationen rund um den Lago Maggiore, die für den Touristen wichtig interessant sein können, also aktuelle Wettertips, Unterkünfte übersichtlich nach Kategorien geordnet, Tips zum Essen, Trinken und Shoppen, Ausflugs-, Wander- und Buchempfehlungen, die wichtigsten Services und Rufnummern sowie aktuelle Veranstaltungen - soweit möglich mit Hinweis auf das aktuelle Webangebot. Vor einem Urlaub im Tessin oder an der italienischen Seeseite auf jeden Fall lohnend.

Diktiergeräte

Diktiergerät Philips DPM 9600 digitalModerne digitale Diktiergeräte für verschiedene Anwendungsfälle der Sprachaufzeichnung können Sie beim Spezialisten für digitale Diktiergeräte erwerben: Tipps und Kniffe sowie sinnvolle Praxisanwendungen aus mehr als 10 Jahren Beschäftigung mit digitaler Diktiertechnik sind in den "Specials" auf diktiergeraete.info zusammengestellt.

Kulturtagebuch

Liebe Freunde von Onkel Reinhards Kulturtagebuch, die kompletten Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 von Reinhards Kolumne können Sie jetzt als pdf-Dokument downloaden und bequem offline lesen und/oder ausdrucken:

Literaturtipps & Rezensionen

Plinio Martini: Nicht Anfang und nicht Ende. Roman einer Rückkehr

"Nicht Anfang und nicht Ende" ist mit Sicherheit einer der schönsten Romane, die sich jemals dem Tessin widmeten. Plinio Martini, 1979 verstorbener Volksschullehrer aus dem Maggiatal, schildert in einer kraftvollen und klaren Sprache ein Auswandererschicksal, bis in die 50er Jahre häufige Biografie der Bewohner der bitterarmen Bergtäler um den Lago Maggiore. Gori, der Protagonist des Buches, entflieht Hunger und Armut des Maggiatals nach Kalifornien und lässt Familie und Freunde, Sprache, Kultur und seine Liebe Maddalena zurück. Nach zwanzig Jahren kehrt er zurück; Maddalena ist tot, der Vater gebrechlich, die Mutter behindert und auch sonst ist in der erträumten Heimat nichts mehr wie es war: einsame Almen, auf denen er die wenigen versteckten romantischen Momente mit Maddalena verbrachte sind neuerdings bevölkert von Sommerfrischlern mit Autos und Kofferradios. Der entwurzelte Bauernsohn ist doppelt heimatlos geworden, er kehrt zurück in eine "Heimat", die nach dem Schlusssatz von Adornos Prinzips Hoffnung "allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war".

Mit von unterdrücktem Zorn vibrierender Sprache dekonstruiert Martini das folkloristische Zerrbild vom Tessin als Sonnenstube der Schweiz. Stattdessen schildert er in sich einbrennenden Bildern ein Leben in Armut und religiös-bigotter Einengung, die Allgegenwärtigkeit des Todes und die Willkür der lebensfeindlichen Natur. Heimat hat nun aber nichts damit zu tun, ob einem diese Heimat Ihre Zuneigung gastfreundlich ausbreitet oder sich diese hart erkämpfen lässt. Womöglich sehnt sich Gori - niemals wirklich angekommen im kalifornischen Exil - umso mehr nach einer Heimat, weil er diese verlassen musste, nachdem er diese in zähem Ringen, mit durch die Zähne gepresstem Fluch, akzeptiert hatte. Während er im fernen Kalifornien seine Zugehörigkeit zum Tessin mit sich herumtrug, fühlt er sich nun, zurückgekehrt, als Amerikaner.

Und so zieht das Buch seine stärksten und bewegendsten Momente aus den zärtlichen Momenten mit Maddalena, scheuen Begegnungen, immer unter dem strengen Auge von Familie und Kirche, Blicken, Gesten und mehr Neugier als tatsächlich erfüllte Liebe. Gori geht nach Amerika mit der Hoffnung, Maddalena würde ihm nachfolgen und kehrt wieder in ein ihm fremd gewordenes Land - lebensfreundlicher aber nicht mehr seines. Und diese altersmilde Rückschau auf eine aufkeimende Liebe macht den Roman, bei aller Wut, weitaus weniger bitter und unversöhnlich als beispielsweise Bianconis "Stammbaum".

Plinio Martinis Roman ist eine Pflichtlektüre für den wirklich interessierten Lago Maggiore-Urlauber mit dem Wunsch, etwas über die tatsächlichen Lebensbedingungen in den ach-so-romantischen Bergdörfchen zu erfahren. Den es womöglich bewegt, dass von neun Kindern einer Familie vielleicht zwei überlebt haben, von denen dann eines auswanderte und das andere als Schornsteinfeger in Mailand verreckte. Der Autor ist soweit entfernt vom Alpbauern-Folklore-Kitsch wie die Übernachtung auf einem verfaulten Strohsack in einem zugigen Steinhaufen von einer Almhütte von einem Hüttenabend im 4-Sterne-Hotel in Ascona. Aber "Il fondo dell sacco", so der Original-Titel, ist eine der ganz wenigen Liebesgeschichten, die mich an irgendeiner Stelle berührt haben. Das mag gegen mich sprechen, aber mit Sicherheit für das Buch.

Im wie immer jeglichen kommerziellen Interesses unverdächtigen und mit einem großen Herz für aussterbende Literatur versehenen Züricher Limmatverlag sind von Martini außerdem "Fest in Rima" und "Requiem für Tante Domenica" erschienen.

Klicken Sie hier, wenn Sie das Buch erwerben wollen.